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06.12.2009

Aufsichtsrat der HSH Nordbank will Ex-Vorstände auf Schadenersatz verklagen

Hamburg – Der Aufsichtsrat der angeschlagenen HSH Nordbank bereitet dem Nachrichtenmagazin Focus zufolge eine Schadenersatzklage gegen ehemalige Vorstände des Geldhauses vor. Aufsichtsratschef Hilmar Kopper habe die Düsseldorfer Anwaltskanzlei Hengeler Mueller damit beauftragt. Die Wirtschaftsjuristen sollen die Verfehlungen von ehemaligen HSH-Vorständen und die Höhe möglicher Forderungen ausloten. Ein Gutachten der Kanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer hatte den beiden fristlos entlassenen Vorständen Peter Rieck und Jochen Friedrich eine „erhebliche“ Verletzung der Sorgfaltspflicht bescheinigt. Auch auf andere Ex-Banker wie den früheren Vorstandschef Hans Berger könnten Schadenersatzforderungen zukommen. In der HSH-Aufsichtsratssitzung am 10. November bewertete ein Vertreter von Hengeler Mueller die Aussichten einer Klage laut Focus als positiv. Die Düsseldorfer Kanzlei hat unter anderem Siemens im Streit mit Ex-Chef Heinrich von Pierer vertreten. Dieser hatte sich schließlich bereit erklärt, in der Schmiergeld-Affäre fünf Millionen Euro Schadenersatz zu leisten.

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