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RWE Essen

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04.02.2015

RWE will Töchter zusammenlegen Aufsichtsrat berät „Stammhaus-Konzept“

„RWE diskutiert viele Wege, wie sich der Konzern effizienter aufstellen kann.“

Düsseldorf – Der angeschlagene RWE-Konzern will mit einem radikalen Umbau aus der Krise kommen. Danach sollen Töchter der RWE AG miteinander oder auf die Mutter verschmolzen werden, wie die „Rheinische Post“ (Mittwoch-Ausgabe) aus Gewerkschaftskreisen erfuhr. Das Ganze diskutiere der Konzern derzeit unter dem Stichwort „Stammhaus-Konzept“.

Der RWE-Aufsichtsrat will sich auf seiner Sitzung am 4. März 2015 mit dem „Stammhaus-Konzept“ befassen, hieß es weiter. Unter anderem wird diskutiert, die Ökostrom-Tochter Innogy und die Kraftwerkssparte RWE Generation sowie die Vertriebs AG (mit Sitz in Dortmund) und die Deutschland AG (mit Sitz in Essen) zusammenzulegen. Durch den Umbau sollen die Verwaltungen gestrafft, Vorstände und Aufsichtsräte eingespart werden.

RWE-Sprecher Peter Heinacher sagte dem Blatt: „RWE diskutiert viele Wege, wie sich der Konzern effizienter aufstellen kann. Es gibt aber noch keine Entscheidungen. Zu Aufsichtsrats-Angelegenheiten äußere ich mich nicht.“

Der Sprecher der Stadt Dortmund sagte: „RWE hat zugesagt, dass Dortmund ein prominenter Konzernstandort bleiben wird.“

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