Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Wirtschaft - newsburger.de

Auch nach Schuldenschnitt Sorgenkind

© dapd

04.02.2012

Griechenland Auch nach Schuldenschnitt Sorgenkind

Ohne Wachstumsstrategie bleibe das Land “dauerhaftes Sorgenkind” Europas.

Berlin – Griechenland wird nach Einschätzung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) auch nach dem erwarteten Schuldenschnitt dauerhaft Hilfen benötigen. “Ein Schuldenschnitt erfüllt zwar die Vorgaben der EU, bringt Griechenland aber auf keinen Wachstumspfad”, sagte der DIW-Konjunkturexperte Karl Brenke im dapd-Interview. Ohne Wachstumsstrategie bleibe das Land “dauerhaftes Sorgenkind” Europas.

Die Schuldenkrise sei letztlich nur Ausdruck der wirtschaftlichen Schwäche des Landes. “Griechenland fehlt eine industrielle Exportbasis”, sagte Brenke. Das Land benötige eine von der gesamten Gesellschaft getragene grundlegende Modernisierung. Solange man die Probleme nicht anpacke, würden “nach dem Schuldenschnitt nur wieder neue Schulden aufgehäuft”.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+ Xing

© dapd / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/auch-nach-schuldenschnitt-sorgenkind-37984.html

Weitere Nachrichten

Kaiser’s Tengelmann AG

Kaiser’s Tengelmann AG © Okfm / CC BY-SA 3.0

Verbraucher Kartellamt erwartet nach Tengelmann-Verkauf steigende Preise

Der Präsident des Bundeskartellamtes, Andreas Mundt, erwartet steigende Preise, nachdem Edeka nun Kaiser's Tengelmann übernimmt. "Die vier Handelsketten ...

E.ON Ruhrgas-Zentrale Essen

© Wiki05 / Public Domain

Sparprogramm "Phoenix" Eon-Chef kündigt Stellenabbau an – vor allem in Essen

Der Energiekonzern Eon will zahlreiche Arbeitsplätze in der Verwaltung abbauen. "Eon wird dezentraler. Das heißt, dass vor allem in der zentralen ...

Sigmar Gabriel SPD 2015

© A.Savin / CC BY-SA 3.0

Bürokratiekosten Gabriel will Unternehmen um 3,9 Milliarden Euro entlasten

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) plant, Unternehmen bei Bürokratiekosten um 3,9 Milliarden Euro pro Jahr zu entlasten. "Mit der Reform der ...

Weitere Schlagzeilen