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Endlager-Planung weiterhin ohne Öffentlichkeitsbeteiligung

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11.09.2011

Atommüllendlager Endlager-Planung weiterhin ohne Öffentlichkeitsbeteiligung

Berlin – Die Bundesregierung will die weitere Suche nach einem Atomendlager im Herbst bei einem Spitzengespräch zwischen Bundeskanzlerin Merkel und allen Ministerpräsidenten abstimmen.

Dabei geht es um Alternativen zur bisher einzigen potentiellen Lagerstätte in Gorleben, meldet der „Spiegel“. Obwohl Wissenschaftler solche Alternativen bisher vorwiegend in Bayern, Baden-Württemberg und Niedersachsen geortet haben, sollen die Regierungschefs aller Länder an dem Treffen teilnehmen.

Brisant ist allerdings, dass die Bundesregierung bei Gorleben das alte Planungsverfahren nach dem Bergrecht fortführen will, das kaum Öffentlichkeitsbeteiligung vorsieht, und nur bei Alternativstandorten mehr Transparenz zulassen möchte.

Neben norddeutschen Salzstöcken haben Experten der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe Tonregionen in Niedersachsen und Baden- Württemberg als mögliche Lagerstätten für Atommüll identifiziert.

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