Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Wirtschaft - newsburger.de

Atomausstieg kostet Verbraucher voraussichtlich 32 Milliarden Euro

© gemeinfrei

10.08.2011

Atomausstieg Atomausstieg kostet Verbraucher voraussichtlich 32 Milliarden Euro

Berlin – Der geplante schnellere Atomausstieg in Deutschland kostet die Verbraucher bis 2030 voraussichtlich 32 Milliarden Euro. Das ist das Ergebnis einer gemeinsamen Studie des Energiewirtschaftlichen Instituts der Universität Köln, des Prognos-Instituts und der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums, die dem „Handelsblatt“ vorliegt.

Der beschleunigte Ausstieg führe zu steigenden Strompreisen, zur Verlagerung von Stromproduktion ins Ausland und zum vermehrten Import fossiler Energieträger, heißt es in der Studie. Dabei seien die 32 Milliarden als „Untergrenze der möglichen Entwicklungen zu sehen“, so die Autoren der Studie. Es können weitere Kosten durch einen beschleunigten Ausbau der erneuerbaren Energien, für den Netzausbau oder eine Verschärfung der EU-Klimaziele entstehen.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+ Xing

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/atomausstieg-kostet-verbraucher-voraussichtlich-32-milliarden-euro-25687.html

Weitere Nachrichten

CDU-Flaggen

© über dts Nachrichtenagentur

CDU Wirtschaftsrat will von künftiger Regierung Strukturreformen

Der Präsident des Wirtschaftsrates der CDU, Werner Bahlsen, fordert von einer künftigen Bundesregierung Strukturreformen und weniger soziale Wohltaten. "Es ...

Frau mit Kind

© über dts Nachrichtenagentur

Statistisches Bundesamt Zahl der Bezieher von Elterngeld 2016 gestiegen

Im Jahr 2016 haben 1,64 Millionen Mütter und Väter Elterngeld bezogen: Das waren fünf Prozent mehr als im Jahr 2015, teilte das Statistische Bundesamt am ...

Straßenverkehr

© über dts Nachrichtenagentur

BP-Europachef Fahrverbote wären „wenig zielführend“

Der Europachef des britischen Ölkonzerns BP, Wolfgang Langhoff, hält nichts von Bannmeilen für Dieselfahrzeuge in Städten wie München oder Stuttgart: ...

Weitere Schlagzeilen