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Äthiopien-Touristen buchten über Dresdner Reiseveranstalter

© dapd

18.01.2012

Überfall Äthiopien-Touristen buchten über Dresdner Reiseveranstalter

Reiseveranstalter: “Die Betroffenen und deren Angehörige werden betreut”.

Dresden – Eine Urlaubergruppe des Dresdner Reiseveranstalters Diamir gehört zu den Opfern des Überfalls auf Touristen in Äthiopien. Geschäftsführer Jörg Ehrlich bestätigte dies am Mittwoch auf dapd-Anfrage. Ob die beiden deutschen Todesopfer auch über den Reiseveranstalter im Land waren, wollte er nicht sagen. Auch über die Größe der Reisegruppe, die über Diamir gebucht hatte, machte Ehrlich keine Angaben.

Auf einer Internetseite des Unternehmens bedauert der Reiseveranstalter in einer Stellungnahme den Vorfall. “Die Betroffenen und deren Angehörige werden betreut”, heißt es darin. Zudem stehe das Unternehmen mit allen zuständigen Stellen “fortwährend in engem Kontakt”.

Nach Angaben des Reiseunternehmens gab es bislang keine Sicherheitsprobleme. “Bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt hatte Diamir keinerlei Hinweise darauf, dass die Sicherheit der Gäste in der Region in Frage stehen könnte”, heißt es. Seit 2006 gebe es mehrmals im Jahr Reisen nach Äthiopien. Alle noch geplanten Diamir-Reisen in die Region wurden abgesagt.

Bei einem Überfall auf eine Reisegruppe in Äthiopien sind am Dienstagmorgen fünf Menschen getötet worden. Bei dem Angriff im Norden des Landes wurden zudem fünf Menschen entführt und zwei weitere verletzt. Unter den Toten waren auch zwei deutsche Touristen.

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