Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Politik - newsburger.de

Assad-Regime reagiert nicht auf Rücktrittsforderungen

© dts Nachrichtenagentur

19.08.2011

Syrien Assad-Regime reagiert nicht auf Rücktrittsforderungen

Damaskus – Die syrische Führung hat bisher keine Reaktion auf die Rücktrittsforderungen des Westens gezeigt. Nach Angaben des syrischen UN-Botschafters Baschar al-Dschafari, stünden Russland und China immer noch auf der Seite des Landes. Nachdem die USA und die Europäische Union am Donnerstag offiziell den Rücktritt des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad gefordert haben, äußerte UN-Vetomacht Russland Kritik an dem Vorgehen. Russland bezeichnete die Forderung als „verfrüht“. Man müsse der syrischen Führung mehr Zeit für Reformen einräumen, sagte ein Mitarbeiter des Außenministeriums in Moskau am Freitag.

Indessen wollen neben Deutschland und Frankreich auch Großbritannien und Portugal im UN-Sicherheitsrat Sanktionen gegen Syrien erreichen. „Wir werden umgehend mit der Arbeit an einer Resolution beginnen, und sie wird Sanktionen einschließen“, kündigte der stellvertretende deutsche UN-Botschafter Miguel Berger in New York an.

Am Wochenende will die UNO eine humanitäre Mission nach Syrien schicken, um mögliche Menschenrechtsverletzungen durch Assads Truppen untersuchen zu lassen. „Wir haben die Garantie, dass wir uns überall hinbegeben können, wo wir wollen“, sagte die Chefin der humanitären UN-Einsätze, Valerie Amos.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/assad-regime-reagiert-nicht-auf-ruecktrittsforderungen-26340.html

Weitere Nachrichten

Sahra Wagenknecht Linke

© Sven Teschke / CC BY-SA 3.0 DE

Linke Wagenknecht warnt vor Eskalation im Verhältnis zu Russland

Die Linksfraktion im Bundestag fordert mit Blick auf Nato und EU "ein Ende der neuen Rüstungsspirale sowie der Sanktions- und Konfrontationspolitik ...

Spähpanzer Luchs

© Darkone / CC BY-SA 2.0

Militärausgaben SPD nennt Zwei-Prozent-Ziel der Nato abenteuerlich

Die Forderung der Nato, zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Verteidigungszwecke auszugeben, hält die SPD für abenteuerlich. Im Gespräch mit ...

Rainer Arnold  und Frank Walter Steimeier

© Dirk Baranek / CC BY 2.0

SPD Union kündigt Verteidigungs-Konsens auf

Im Streit um die Reform der Parlamentsrechte bei Auslandseinsätzen der Bundeswehr wirft die SPD dem Koalitionspartner Union einen "tiefen Bruch der ...

Weitere Schlagzeilen