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Alberto Nisman

© Cezaro De Luca über dpa

20.01.2015

Argentinien Keine Hinweise auf Fremdeinwirkung bei Nismans Tod

Nisman starb an einem Kopfschuss aus einer Waffe mit dem Kaliber 22.

Buenos Aires – Beim Tod des argentinischen Staatsanwaltes Alberto Nisman haben Gerichtsmediziner keine Anzeichen von direkter Fremdeinwirkung festgestellt. Nach vorläufigen Autopsieergebnissen war keine andere Person am Tod des Juristen beteiligt, wie die staatliche Nachrichtenagentur Télam berichtete. Die Staatsanwaltschaft will aber prüfen, ob es Hinweise gibt auf eine „Anstiftung zum Selbstmord“ durch Druck oder Drohungen.

Der Jurist ermittelte wegen des Attentats auf das jüdische Gemeindehaus Amia im Jahr 1994, bei dem 85 Menschen starben. Vorige Woche soll er selbst von Drohungen berichtet haben.

Nisman war am Sonntag tot in seiner Wohnung aufgefunden worden. Er starb an einem Kopfschuss aus einer Waffe mit dem Kaliber 22. Neben seiner Leiche wurde eine solche Waffe sowie eine Patronenhülse gefunden.

Nisman hatte vorige Woche Argentiniens Staatschefin Cristina Fernández de Kirchner wegen Verschleierung angeklagt. Er warf ihr vor, die Verfolgung mutmaßlicher iranischer Drahtzieher des Anschlags vermeiden zu wollen. Die Regierung hat die Anklage als „lächerlich“ bezeichnet. Am Montag hatte Nisman Details seiner Anklage im Parlament erläutern wollen.

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