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Flüchtlinge

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01.09.2016

Bericht Arbeitslosenquote von Flüchtlingen bei über 50 Prozent

„Die Integration von Geflüchteten in den deutschen Arbeitsmarkt braucht Zeit.“

Düsseldorf – Die Arbeitslosenquote der Erwerbsfähigen aus den acht wichtigsten nicht-europäischen Asylherkunftsländern lag im Juni bei 52 Prozent. Damit ist sie im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um mehr als zehn Prozentpunkte gestiegen – damals lag sie bei 41,5 Prozent. Dies geht aus einem Bericht der Bundesagentur für Arbeit hervor, der der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe) vorliegt. Zu den acht Ländern zählen Syrien, Afghanistan, Irak, Eritrea, Iran, Nigeria, Pakistan und Somalia.

In absoluten Zahlen: Aktuell sind 170.000 Menschen aus diesen Ländern arbeitslos, davon sind 153.000 Flüchtlinge. Im August waren insgesamt 346.000 geflüchtete Menschen bei der Bundesagentur für Arbeit als arbeitssuchend gemeldet.

Noch wächst die Zahl der arbeitslosen Flüchtlinge schneller als die Zahl der Erwerbstätigen. „Die Integration von Geflüchteten in den deutschen Arbeitsmarkt braucht Zeit“, heißt es im Bericht der BA.

Von denjenigen, die einen Job gefunden haben, sind die Mehrzahl im Reingungsgewerbe, der Lagerei und Logistik, als Köche, im Verkauf sowie im Büro und Sekretariat tätig. Nach den Daten der Bundesagentur ist der Großteil der arbeitslosen Flüchtlinge jünger als 35.

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