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12.01.2010

Arbeitgeber wollen im Tarifstreit im Öffentlichen Dienst nur 1,2 Prozent bieten

Berlin – Einen Tag vor Beginn der Tarifrunde im Öffentlichen Dienst haben die Arbeitgeber die Forderung der Gewerkschaften scharf zurückgewiesen. „Die Forderung ignoriert völlig die finanziellen Rahmenbedingungen“, sagte Thomas Böhle, Präsident der Vereinigung kommunaler Arbeitgeberverbände (VKA) der Tageszeitung „Die Welt“. „Das lässt sich nicht ohne Personalabbau und der Einschränkung öffentlicher Dienstleistungen finanzieren.“ Die Größenordnung von fünf Prozent sei angesichts der Belastung der Kommunen völlig unrealistisch. Böhle verwies auf den Abschluss der Länder mit Verdi. „Im Raum stehen hier die 1,2 Prozent, die die gleichen Gewerkschaften für die Beschäftigten der Länder ausgehandelt haben. Das markiert in etwa die Größenordnung, womit zu rechnen sein könnte.“ Der VKA-Präsident sagte weiter, er hoffe stark, dass es einen Abschluss im Februar gebe. „Wenn es aber längere Zeit dauern wird, dann hoffe ich, dass es nicht zu Arbeitskämpfen kommt. Aber auch Arbeitskämpfe werden wir notfalls in Kauf nehmen.“

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