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10.11.2012

Schießerei in Fabrik Arbeiter feuert auf Kollegen

Hintergründe der Tat sind noch unklar.

Düsseldorf – In Hilden bei Düsseldorf hat sich in der Nacht zum Samstag eine Schießerei in einer Fabrik ereignet. Ein Mitarbeiter feuerte gezielt auf seine Kollegen und tötete sich anschließend selbst. Nach Polizeiinformationen habe der 37-Jährige vier Arbeiter verletzt, zwei schweben Medienberichten nach in Lebensgefahr. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. „Wir stehen noch ganz am Anfang der Ermittlungen“, erklärte Polizeisprecher Frank Sobotta.

Die Fabrik gehört zu einem größeren Werksgelände des US-Technologiekonzerns 3M. Dem Deutschland-Sprecher des Unternehmens, Manfred Kremer, zufolge zog der Angestellte am Freitagabend vor Beginn der Nachtschicht auf dem Fabrikparkplatz plötzlich eine Waffe. Dann habe er einen Kollegen am Werkstor namentlich angesprochen und auf ihn gefeuert. In der Kantine habe er daraufhin durch eine Glasscheibe auf Kollegen im Raucherbereich geschossen, anschließend im Aufenthaltsraum auf seinen Vorgesetzten. Anzeichen für die Tat habe es nicht gegeben.

Dem Kölner „Express“ zufolge arbeitete der 37-Jährige seit 1997 für das Unternehmen und habe stets gute Beurteilungen bekommen. Das Handeln des Angestellten sei „absolut unverständlich“, so Kremer. Am Sonntag sollen die Vernehmungen der Belegschaft zur Schießerei beginnen.

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