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22.01.2010

Arbeiter bei Zwischenfall in Urananlage verstrahlt

Gronau – Bei einem Zwischenfall in einer Urananreicherungsanlage in Gronau ist gestern ein Mann radioaktiver Strahlung ausgesetzt worden. Bei der Behältervorbereitung in der nordrhein-westfälischen Anlage trat eine Störung auf, dabei war der radioaktive Stoff Uranhexoflourid freigesetzt worden. Für die Bevölkerung habe zu keiner Zeit eine Gefahr bestanden, sagte der Betreiber der Anlage. Der betroffene Arbeiter sei vorsorglich in die Uniklinik Münster eingeliefert worden, soll jedoch frei von Strahlung sein. Wie es zu der Störung kommen konnte, ist noch nicht bekannt. Gronau ist seit 1985 Standort der einzigen Urananreicherungsanlage Deutschlands. Die Anlage wurde zunächst für eine Kapazität von 1000 Tonnen Urantrennarbeit gebaut, seit 1998 wird die Kapazität auf 1800 Tonnen erweitert, zur Versorgung von 13 großen Kernkraftwerken. Ein weiterer Ausbau auf 4500 Tonnen wurde 2005 genehmigt. Betreiber der Anlage ist die Firma Urenco.

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© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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