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Bergungsarbeiten bleiben ausgesetzt

© AP, dapd

30.01.2012

Costa Concordia Bergungsarbeiten bleiben ausgesetzt

Weiteres Loch in die Hülle des havarierten Kreuzfahrtschiffs gesprengt.

Giglio – Die Bewohner der toskanischen Mittelmeerinsel Giglio machen sich immer größere Sorgen darüber, was das vor ihrer Küste liegende Wrack des gekenterten Kreuzfahrtschiffs “Costa Concordia” für ihre Umwelt und ihr Tourismusgeschäft bedeutet. Schlechtes Wetter verhinderte auch am Montag die Wiederaufnahme der Bergungsarbeiten.

Taucher sprengten am Morgen erneut unter Wasser ein Loch in die Hülle des havarierten Kreuzfahrtschiffs, die Arbeiten zum Abpumpen der rund 2.400 Tonnen Schweröl ruhten jedoch. Auch die Suche nach den noch immer vermissten 16 Personen wurde nicht fortgeführt.

Die Bewohner der Insel forderten für Montag ein Treffen aller Inselbewohner, um darüber zu diskutieren, wie ihre Interessen am besten geschützt werden können. Sie sorgen sich um die Umwelt und die Zukunft der Insel, sollte das Schiff tatsächlich wie erwartet noch bis zu zehn Monate vor der Küste liegen.

Inzwischen hat eine Spezialfirma damit begonnen, die aus der “Costa Concordia” herausgefallenen Trümmer aus den Gewässern rund um das Wrack zu bergen. Das Gebiet, in dem das havarierte Schiff liegt, ist ein bevorzugtes Fischereirevier und ein Naturschutzgebiet für Delfine und Wale.

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