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Gabriel verspricht den Mindestlohn

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22.02.2013

SPD Gabriel verspricht den Mindestlohn

8,50 Euro als untere Grenze genannt.

Berlin – An einem flächendeckenden Mindestlohn in Deutschland führt nach Ansicht des SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel kein Weg vorbei. Dieser Mindestlohn komme „allerspätestens nach dem September, nach der Bundestagswahl“, sagte Gabriel am Freitag im ZDF-„Morgenmagazin“. „Wenn wir uns durchsetzen im Bundesrat und die CDU und die FDP sich nicht sperren, dann schon jetzt. Aber spätestens Ende September, Anfang Oktober wird es ihn geben.“

Mit 8,50 Euro pro Stunde beginnend, werde der Mindestlohn steigen, sagte Gabriel. Heute gingen viele Menschen am Ende des Monats zum Sozialamt und bettelten um einen Lohnzuschuss. „Das halten wir für würdelos. Jemand, der Vollzeit arbeitet, der muss von seinem Lohn leben können.“ Sozial sei nicht, was Arbeit schaffe. „Sozial ist, was Arbeit schafft, von der man leben kann.“

Für den Mindestlohn muss Gabriel zufolge auch nicht der Verbraucher zahlen. „Beim Mindestlohn sparen wir elf Milliarden Euro. Der Staat gibt alleine sieben Milliarden Euro aus Steuerzuschüssen an die Löhne heute.“ Auch stiegen die Sozialversicherungsbeiträge nicht weiter. Heute zahlten immer mehr Bürger keine oder nur geringere Beiträge.

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