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Anwalt bittet um Verlegung von Beate Z.

© André Karwath

13.12.2012

Oberlandesgericht München Anwalt bittet um Verlegung von Beate Z.

Bisher waren ähnliche Begehren bei Z. stets abgelehnt worden.

Köln – Der Anwalt der mutmaßlichen NSU-Terroristin Beate Z., Wolfgang Heer, hat beim Oberlandesgericht München um ihre Verlegung von Köln nach Gera gebeten. Das berichtet die „Mitteldeutsche Zeitung“.

Er begründet dies in einem Brief von Ende November mit der Beziehung Zs. zu ihrer Großmutter. „Es bedarf keiner näheren Erörterung, dass die genehmigten zwei Telefonate im Monat und schriftliche Korrespondenz, die der hochbetagten Großmutter insbesondere nach ihrer lebensbedrohlichen Erkrankung fast gar nicht mehr möglich ist, nicht geeignet sind, einen persönlichen Kontakt meiner Mandantin mit ihrer Hauptbezugsperson zu ersetzen“, heißt es darin.

Heer verweist außerdem darauf, dass der mitangeklagte Ralf Wohlleben vor seiner Verlegung nach München „in einer heimatnahen Justizvollzugsanstalt inhaftiert war und regelmäßige persönliche Kontakte pflegen konnte“.

Bisher waren ähnliche Begehren bei Z. stets abgelehnt worden.

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