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Polizei

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27.06.2015

Anschlag in Tunesien Generalbundesanwalt leitet Ermittlungen ein

Unter den Opfern sei mindestens ein Deutscher.

Karlsruhe – Generalbundesanwalt Harald Range hat nach dem Terror-Anschlag in Tunesien am Samstag Ermittlungen aufgenommen. Bei dem Attentat auf zwei Hotelanlagen im Badeort Sousse waren mindestens 39 Menschen getötet worden. Unter den Opfern sei mindestens ein Deutscher.

Range wolle Ermittlungen wegen Verdachts des Mordes, des Mordversuchs und der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland aufnehmen. Auch wenn der Anschlag sich im Ausland ereignet habe, so sei Deutschland doch direkt betroffen.

Zu dem Anschlag hat sich die terroristische Vereinigung „Islamischer Staat“ (IS) bekannt. Der Generalbundesanwalt habe das Bundeskriminalamt mit den Ermittlungen beauftragt.

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