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Angela Merkel

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10.10.2015

Anschlag in Ankara Merkel kondoliert türkischem Ministerpräsidenten

„Es ist ein Versuch der Einschüchterung, ein Versuch Angst zu verbreiten.“

Berlin – Bundeskanzlerin Angela Merkel hat nach dem mutmaßlichen Terroranschlag in Ankara dem türkischen Ministerpräsidenten Ahmet Davutoglu kondoliert.

„Wenn sich die Hinweise auf terroristische Anschläge bestätigen, dann handelt es sich um besonders feige Akte, die unmittelbar gegen Bürgerrechte, Demokratie und Frieden gerichtet sind“, so Merkel am Samstag. „Die meisten Opfer wollten sich zu einer Kundgebung für Ausgleich und Gewaltlosigkeit zusammenfinden. Diese anzugreifen ist ein gezielter Anschlag auf den Zusammenhalt der Gesellschaft“, betonte die Kanzlerin. „Es ist ein Versuch der Einschüchterung, ein Versuch Angst zu verbreiten.“

Am Samstagvormittag hatte es in der Nähe des Hauptbahnhofs der türkischen Hauptstadt zwei Explosionen gegeben. Nach Angaben des türkischen Gesundheitsministeriums gab es mindestens 86 Tote und 186 Verletzte.

Für den Samstagmittag war eine von Gewerkschaften und Nichtregierungsorganisationen organisierte Friedensdemonstration geplant. Die Explosionen ereigneten sich kurz vor dem Beginn der Kundgebung gegen den Konflikt zwischen Regierungstruppen und Kurden im Südosten der Türkei. Zunächst bekannte sich niemand zu einem Anschlag.

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