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Angeblicher US-Geheimbericht soll Fälschung sein

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29.04.2012

Kiesewetter-Mord Angeblicher US-Geheimbericht soll Fälschung sein

Zu „redaktionellen Interna grundsätzlich keine Auskunft“.

Hamburg – Ein angeblicher US-Geheimdienstbericht, wonach ein Team aus deutschen und amerikanischen Agenten Zeuge des Mordes an der Polizistin Michèle Kiesewetter gewesen sein könnte, hat sich offenbar als Fälschung entpuppt. Das berichtete das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ am Sonntag. Die Beamtin war im April 2007 in Heilbronn mutmaßlich von Terroristen der Neonazi-Zelle „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) erschossen worden.

Das Magazin „Stern“ hatte Ende 2011 Passagen eines angeblichen Observationsprotokolls des US-Militärgeheimdiensts „Defense Intelligence Agency“ (DIA) veröffentlicht. Der „Spiegel“ berichtete nun, aus den Ermittlungsakten, die dem Untersuchungsausschuss im Bundestag vorlägen, werde deutlich, „dass die US-Regierung von einer Fälschung ausgeht“. Weder bei der CIA noch beim DIA habe man einen derartigen Observationsbericht finden können, habe ein Mitarbeiter der US-Botschaft dem Bundesinnenministerium mitgeteilt.

Ob der „Stern“ das vorgebliche DIA-Papier weiter für echt hält, wollte die Redaktion auf „Spiegel“-Anfrage nicht sagen. Zu „redaktionellen Interna“ gebe man „grundsätzlich keine Auskunft“.

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