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16.05.2015

"Anachronismus" Wirtschaftsweiser Bofinger fordert Abschaffung des Bargelds

„Das wäre jedenfalls ein gutes Thema für die Agenda des G-7-Gipfels in Elmau.“

Berlin – Der Wirtschaftsweise Peter Bofinger macht sich für die Abschaffung des Bargelds stark. „Bei den heutigen technischen Möglichkeiten sind Münzen und Geldscheine tatsächlich ein Anachronismus“, sagte Bofinger dem Nachrichten-Magazin „Der Spiegel“. Fallen diese weg, könnten die Märkte für Schwarzarbeit und Drogen ausgetrocknet werden. Zudem hätten es die Notenbanken einfacher, ihre Geldpolitik durchzusetzen.

Der in Würzburg lehrende Volkswirtschaftsprofessor forderte die Bundesregierung auf, auf internationaler Ebene für die Abschaffung des Bargelds zu werben. „Das wäre jedenfalls ein gutes Thema für die Agenda des G-7-Gipfels in Elmau“, sagte er.

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