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28.12.2009

Amoklauf von Winnenden Vater von Opfer fordert Auseinandersetzung mit Amokläufen

Winnenden – Der Vater eines Opfers des Amoklaufes von Winnenden fordert eine intensivere Auseinandersetzung der Gesellschaft mit Amokläufen. „Bis jetzt gibt es in Deutschland kein richtiges Verständnis über Amokläufe“, sagte Jurij Minasenko in einem Interview mit dem „Stern“. Ein Schulmassaker wie das von Winnenden sei mehr als ein erweiterter Suizid, so der aus der Ukraine stammende Psychiater. Es bedeute Rache und Protest des Täters, nach dem Motto: „Ich werde Euch zeigen, wer ich bin. Ihr kennt mich gar nicht. Ich sterbe nicht, weil ich schwach bin, sondern weil ich stark bin.“ Sterben „als Demonstration der Macht“ könnte ein Trend werden, fürchtet Minasenko, „wenn der Einzelne beschließt, dass für ihn das Gewaltmonopol des Staates nicht mehr gilt“.

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© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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