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18.09.2009

Amoklauf Ansbach Täter hatte insgesamt fünf Molotow Cocktails

Ansbach – Der 18-jährige Amokläufer von Ansbach war offenbar schwerer bewaffnet gewesen, als bisher bekannt. Nach Angaben der Ansbacher Staatsanwältin Gudrun Lehnberger führte der Täter insgesamt fünf Molotow-Cocktails mit sich, von denen er jeweils zwei in die beiden Klassenräume geworfen habe. Zuvor war noch von insgesamt drei Brandsätzen die Rede gewesen. Die mit der Axt schwer am Kopf verletzte Schülerin schwebt unterdessen weiterhin in Lebensgefahr. Die durch den Molotow-Cocktail verletzte Schülerin sei nicht mehr in Lebensgefahr. Der durch Schüsse der Polizei schwer verletzte Täter ist weiterhin nicht vernehmungsfähig. Nach Angaben der Behörden wurde im Zimmer des Täters ein Testament gefunden, in diesem sei jedoch nicht von einem geplanten Amoklauf die Rede gewesen. Zudem hätten auf einem Kalenderblatt für den 17. September die Worte „Apocalypse Today“ gestanden. Die Eltern des 18-Jährigen wollten bisher keine Angaben zu der Tat machen. Insgesamt waren bei dem Amoklauf nach letzten Angaben neun Schüler und ein Lehrer verletzt worden.

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