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Gymnasium Carolinum Illustre Ansbach

© Mattes / CC BY-SA 2.0

18.09.2009

Amoklauf Ansbach Schüler hat die Tat seit langem geplant

Amokläufer hat ein kurz vor dem Vorfall aufgesetztes Testament hinterlassen.

Ansbach – Der 18-jährige Schüler, der gestern einen Amoklauf am Ansbacher Carolinum Gymnasium verübt hat, hatte seine Tat im Vorfeld offenbar von langer Hand geplant. Zu diesem Schluss kommen Ermittler, die Briefe und einen Kalender des Schülers sichergestellt haben, in dem er am 17. September das Wort „Apokalypse“ vermerkt hatte. Weiterhin hat der Amokläufer ein kurz vor dem Vorfall aufgesetztes Testament hinterlassen.

Über den Täter ist bisher bekannt geworden, dass er als Einzelgänger galt und sich seit einiger Zeit in psychologischer Behandlung befand, ein wirkliches Motiv bleibt jedoch weiterhin unklar.

Bundesweit wurden heute Stimmen laut, die ein Frühwarnsystem für derartige Situationen fordern. Mittels eines Knopfes unter dem Lehrerpult sollen Rettungskräfte sofort benachrichtigt werden können.

Der Schüler hatte am Donnerstagmorgen das Ansbacher Carolinum Gymnasium betreten und vier Brandbomben in das Gebäude geschleudert. Eine Schülerin, die der Täter bei ihrer Flucht mit einer Axt am Kopf verletzt hatte, ist nach einer mehrstündigen Notoperation mittlerweile außer Lebensgefahr. Neun Schüler und ein Lehrer sind bei dem Amoklauf verletzt worden. Der Täter konnte überwältigt werden und befindet sich derzeit im künstlichen Koma.

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