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21.09.2009

Amoklauf Ansbach Möglichst viele Menschen töten

Ansbach – Der 18-jährige Amokläufer von Ansbach, Georg R., hatte seine Tat offenbar monatelang „minuziös geplant und exakt in die Tat umgesetzt“. Das berichtet die „Augsburger Allgemeine“ unter Berufung auf Ermittlerkreise. Demnach wollte der Täter angeblich möglichst viele Menschen töten und seine Schule niederbrennen. Er habe sogar damit gerechnet, von der Polizei getötet zu werden. Die 25-köpfige Sonderkommission konnte bei der Spurensicherung im Zimmer des Täters offenbar erste Erkenntnisse über die Planung des Amoklaufs gewinnen. Die Polizei fand neben dem Testament und dem Kalenderblatt mit der Aufschrift „apocalypse today“ auch Dokumente auf einem Laptop. Der Schüler habe demnach bereits Mitte April einen Amoklauf im Sinn gehabt und Mitte Mai erste konkrete Pläne ausgearbeitet. Der Plan sei gewesen, die Schüler durch Feuer aus ihren Klassenzimmern treiben und sie dann auf der Flucht mit einer Axt angreifen. Georg R. habe es dabei nicht auf bestimmte Personen abgesehen. Sein Vorbild seien vielmehr andere Schul-Massaker in den USA und Deutschland gewesen, besonders der Amoklauf von Erfurt. Gestern Abend nahmen in Ansbach rund 900 Menschen an einem ökumenischen Gottesdienst teil. Dekan Hans Stiegler verlas eine Botschaft der Familie des Täters, in der es mit Verweis auf die Vergebung durch Jesus Christus hieß, die Welt sei gekennzeichnet von „Schuld und Sünde“. Der Unterricht am Carolinum soll Morgen fortgesetzt werden.

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