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21.09.2009

Amoklauf Ansbach Hass gegen Menschheit war Motiv

Ansbach – Ein Hass gegen die Menschheit im allgemeinen und gegen die Schule im speziellen soll das Tatmotiv für den Amoklauf von Ansbach gewesen sein. Das teilte die zuständige Oberstaatsanwältin soeben vor Journalisten in Ansbach mit. Nach Auswertung von tagebuchähnlichen Computerdateien habe sich der Täter offenbar ungerecht behandelt gefühlt, Angst vor einer schweren Krankheit gehabt und die Sorge, das Abitur nicht zu bestehen. Nach ersten Erkenntnissen sei er allerdings weder körperlich krank gewesen noch sei aufgrund seiner bisherigen Leistungen das Abitur gefährdet gewesen. Des Weiteren soll der Täter geschrieben haben, dass er gerne eine Freundin gehabt hätte, was ihm leider nicht gelungen war. Bei der Tat hatte der Amokläufer ein T-Shirt mit der Aufschrift „Made in school“ getragen, um darauf hinzuweisen, „dass die Schule ihn zu dem gemacht habe, was er sei“, so die Staatsanwältin. Wenn er nach dem Jugendstrafrecht verurteilt werde, drohe ihm eine Haft von bis zu zehn Jahren.

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