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Hermann Gröhe CDU 2014

© J.-H. Janßen / CC BY-SA 3.0

06.08.2016

Alternative Krebstherapie Gröhe fordert Konsequenzen nach Todesfällen

Die Vorgänge seien erschütternd.

Düsseldorf – Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) hat nach den Todesfällen bei Patienten einer alternativen Krebstherapiepraxis am Niederrhein Konsequenzen gefordert.

„Die Verabreichung von Substanzen, die nicht als Arzneimittel zugelassen sind und die sich erst in einer experimentellen Grundlagenforschung befinden, ist nicht vertretbar“, sagte Gröhe der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe). Dies gelte auch dann, wenn Patienten diese Methode ausdrücklich wünschten, so Gröhe.

Die Vorgänge seien erschütternd. „Es ist richtig, dass die zuständigen Strafverfolgungs- und Aufsichtsbehörden diese Fälle zügig aufklären und auch deutliche Warnungen jetzt ausgesprochen haben.“

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