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08.01.2013

Policen falsch abgerechnet Allianz muss Millionen an Kunden zurückzahlen

117 Millionen Euro für Erstattungen zurückgestellt.

München – Nachdem der Versicherungskonzern Allianz eine Beschwerde beim Bundesgerichtshof gegen ein entsprechendes Gerichtsurteil zurückgenommen hat, haben etwa 900.000 ehemals Allianz-Versicherte nun Anspruch auf eine Rückzahlung.

Bereits im August 2011 hatte das Oberlandesgericht Stuttgart geurteilt, dass das Unternehmen unter anderem gekündigte und beitragsfrei gestellte Policen falsch abgerechnet habe. Betroffen sind Klauseln zur Kündigung, zur Beitragsfreistellung und zum Stornoabzug in Verträgen bis Ende 2007, die für unwirksam erklärt wurden.

Kunden, die bis Ende 2007 eine Lebensversicherung gekündigt haben, steht damit nun ein höherer Rückkaufwert bzw. eine höhere beitragsfreie Versicherungssumme sowie die Erstattung eines Stornoabzugs zu.

Laut der Verbraucherzentrale Hamburg, der Klägerin in dem jahrelangen Rechtsstreit, könnten die Betroffenen mit durchschnittlich 500 Euro Entschädigung rechnen. Diese müsste allerdings selbst vom Versicherer eingefordert werden.

Die Allianz hat derweil mitgeteilt, dass für die Erstattungen 117 Millionen Euro zurückgestellt sind.

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