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Alexander Kluge findet das 21. Jahrhundert unheimlich

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14.01.2012

Leute Alexander Kluge findet das 21. Jahrhundert unheimlich

“Wir sind übrig geblieben, weil wir auch die Zärtlichkeit haben”.

München – Dem Schriftsteller und Filmemacher Alexander Kluge sind das 20. und das 21. Jahrhundert unheimlich. “Naja, so ein Jahrhundert, das Hitler hervorbringt und Auschwitz, das ist schon eine schwere Havarie”, sagte der 79-Jährige der “Süddeutschen Zeitung” (Wochenendausgabe). Im 21. Jahrhundert wirkten “Tatsachen, die unterirdisch rumoren. Probleme sind in der langen Friedenszeit verbuddelt, aber virulent.”

Positiver denkt Kluge über die Liebe und vor allem über die Zärtlichkeit zwischen Menschen. “Wir sind übrig geblieben, weil wir auch die Zärtlichkeit haben und nicht nur die großen Hassgefühle. Denn die großen Hasserinnen und Hasser, die haben selten Kinder.”

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