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Torsten Albig

© Frank Schwichtenberg / CC BY-SA 3.0

23.07.2016

Albig Kanzleramt nicht das erste Ziel der SPD

„Erstes Ziel muss eine Regierungsbeteiligung sein.“

Düsseldorf – Der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) hält einen sozialdemokratischen Kanzler 2017 für unrealistisch. „Erstes Ziel muss eine Regierungsbeteiligung sein, nicht eine Fixierung auf das Kanzleramt“, sagte Albig der in Düsseldorf erscheinenden Rheinischen Post (Samstagausgabe).

„Wer jetzt lang und breit über den SPD-Kanzler philosophiert, macht sich doch unglaubwürdig.“ Die erste Devise für die Sozialdemokraten müsse lauten: „Keine Regierung ohne die SPD. Das wäre ein guter Erfolg. Alles andere ergibt sich dann.“

Eine rot-rot-grüne Koalition lehnt Albig allerdings ab: „Derzeit würde es ja bei Weitem nicht für dieses Dreierbündnis reichen. Und ehrlich gesagt passt das inhaltlich auch nicht wirklich.“

Seine Partei wolle mit Inhalten punkten: „Wir gehen nicht in einen Beauty-Contest mit der Kanzlerin. Es werden Parteien gewählt, keine Personen.“ Die SPD habe alle Wahlversprechen umgesetzt, „und Sigmar Gabriel macht einen ausgezeichneten Job“.

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