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07.01.2010

Al-Qaida bezeichnet Anschlag auf CIA als Racheakt

Kabul – Das Terrornetzwerk al-Qaida hat den jüngsten Anschlag auf eine CIA-Basis im Süden Afghanistans als Racheakt bezeichnet. In einer Videobotschaft des Netzwerks hat sich jetzt der afghanische al-Qaida-Führer Mustafa Abu al-Jasid an die Öffentlichkeit gewandt. Nachdem sich al-Qaida bereits kurz nach dem Anschlag verantwortlich erklärt hatte, begründete al-Jasid in der aktuellen Botschaft das Attentat mit den wiederholten Angriffe durch das US-Militär. So räche das Selbstmordattentat den Tod der „Märtyrer“ Baitullah Mehsud, Abi Saleh al-Somali und Abdula al-Libi. Mehsud, Anführer der radikal-islamischen Taliban in Pakistan, war im August bei einem Raketenangriff getötet worden, die Kommandeure al-Somali und al-Libi beim Angriff einer US-Drohne im Dezember. Diese Angriffe seien von der Militärbasis Chapman ausgegangen. Bei Einsätzen von US-Drohnen sind seit August 2008 mehr als 660 Menschen in Pakistan getötet worden. Der Selbstmordattentäter und jordanische Mediziner Humam Khalil Abu-Mulal al-Balawi hatte am 30. Dezember acht Menschen auf der US-Militärbasis Chapman getötet.

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© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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