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24.04.2010

Airlines sparten sich Abschluss einer Vulkan-Versicherung

München – Die Fluggesellschaften haben es versäumt, ihre Flugausfälle durch die Vulkan-Aschewolke zu versichern, obwohl dies längst möglich gewesen wäre. Für die größte Rückversicherung Munich Re sagte die Leiterin der Flugsparte, Renate Strasser, dem Nachrichtenmagazin „Focus“, wetterbedingte Betriebsunterbrechun­gen bei Fluggesellschaften, zu denen auch Nebel, Schnee oder Folgen einer Vulkan-Aschewolke zählen, „könnten versichert werden“.

Es habe hierzu bereits Gespräche mit Airlines gegeben, „jedoch keine Abschlüsse“. Die Lufthansa hatte zuvor erklärt, es gebe für diesen Fall „bisher keine verfügbare oder marktübliche Versicherung“. Der internationale Luftfahrtverband IATA hatte die Verluste der Airlines durch das Asche-Flugverbot auf mindestens 1,3 Milliarden Euro beziffert und von Europas Regierungen Ausgleichzahlungen gefordert. Mittlerweile ist die Aschewolke des Eyjafjallajökull bereits der teuerste Vulkanausbruch seit Beginn der ökonomischen Folgen­schätzung im Jahr 1970 mit mindestens 6,1 Milliarden Dollar Wirtschaftsschaden.

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