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Andrea Nahles

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27.02.2015

Aigner zu Arbeitsstättenverordnung Nahles soll nicht „die Trotzige spielen“

„Langsam müsste Frau Nahles ein Licht aufgehen.“

München, Berlin – Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) hat Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) aufgefordert, die Kritik von Arbeitgebern an der Arbeitsstättenverordnung ernst zu nehmen, „statt die Trotzige zu spielen“.

Die Wirtschaftsministerin bezog sich damit auf Äußerungen von Nahles, sie halte an der Verordnung fest, obwohl sich der Koalitionsausschuss am Dienstag auf einen Stopp des Vorhabens geeinigt hatte, berichtet die „Bild“-Zeitung (Samstagsausgabe).

Die Verordnung sei „voll von unsinnigen und absurden Bestimmungen, die allesamt praxisuntauglich“ sind, kritisierte die CSU-Politikerin. In Anspielung auf die Tageslichtverordnung forderte Aigner: „Langsam müsste Frau Nahles ein Licht aufgehen, dass ihre Verordnung missraten ist.“

Die Bundesarbeitsministerin vertrete nicht berechtigte Arbeitnehmerinteressen, bemängelte Aigner. „Der Unternehmer ist nicht der Feind, sondern Arbeitgeber und Partner.“ Arbeitnehmer und Arbeitgeber könnten nur gemeinsam erfolgreich sein.

Derzeit müsse es nach der CSU-Politikerin vor allem darum gehen, „die Wirtschaft von bürokratischen und finanziellen Belastungen zu befreien, damit sie im Wettbewerb bestehen können“.

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