Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Politik - newsburger.de

Aigner lehnt Entschädigungen für Handel wegen EHEC-Krise ab

© Deutscher Bundestag / H.J. Müller

20.06.2011

EHEC Aigner lehnt Entschädigungen für Handel wegen EHEC-Krise ab

Berlin – Bundesagrarministerin Ilse Aigner (CSU) hat die Forderungen des Handels nach Entschädigungen wegen der EHEC-Krise zurückgewiesen. Anders als die Bauern, die von der EU-Kommission mit 210 Millionen Euro entschädigt werden, könne „der Handel im Verkauf immer auf andere Produkte ausweichen“, sagte Aigner dem „Tagesspiegel“. Dagegen seien Landwirte in ihrem Produktionssortiment meist auf sehr wenige Erzeugnisse beschränkt. „Die Bauern mussten deshalb ungleich höhere Einbußen verzeichnen“, betonte Aigner. Hilfe aus Brüssel kommt nach Meinung der Ministerin für den Handel daher nicht in Frage, auch nationale Lösungen lehnt sie ab: „Eine Entschädigung für den Handel steht nicht zur Diskussion.“

Bei der Suche nach der Quelle für die EHEC-Infektionen seien die Sprossen die „heißeste Spur“, betonte Aigner. Jedoch sei nach wie vor unklar, wie der Erreger auf die Sprossen kam – ob der Samen verunreinigt war oder ob die Übertragung durch infizierte Menschen erfolgt ist. „Möglich, dass es trotz intensiver Ermittlungsarbeit nie gelingen wird, diesen Fall restlos aufzuklären“, räumte die Ministerin ein.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/aigner-lehnt-entschaedigungen-fuer-handel-wegen-ehec-krise-ab-22126.html

Weitere Nachrichten

Sahra Wagenknecht Linke

© Sven Teschke / CC BY-SA 3.0 DE

Linke Wagenknecht warnt vor Eskalation im Verhältnis zu Russland

Die Linksfraktion im Bundestag fordert mit Blick auf Nato und EU "ein Ende der neuen Rüstungsspirale sowie der Sanktions- und Konfrontationspolitik ...

Spähpanzer Luchs

© Darkone / CC BY-SA 2.0

Militärausgaben SPD nennt Zwei-Prozent-Ziel der Nato abenteuerlich

Die Forderung der Nato, zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Verteidigungszwecke auszugeben, hält die SPD für abenteuerlich. Im Gespräch mit ...

Rainer Arnold  und Frank Walter Steimeier

© Dirk Baranek / CC BY 2.0

SPD Union kündigt Verteidigungs-Konsens auf

Im Streit um die Reform der Parlamentsrechte bei Auslandseinsätzen der Bundeswehr wirft die SPD dem Koalitionspartner Union einen "tiefen Bruch der ...

Weitere Schlagzeilen