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01.03.2010

Aigner fordert besseren Umgang mit Nutzerdaten

Berlin – Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner will den Deutschen mehr Kontrolle über ihre persönlichen Daten im Internet verschaffen. Anlässlich der heute beginnenden Computermesse CeBIT hat Aigner in einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ erneut den Umgang großer IT-Firmen wie Google und Microsoft mit der Privatsphäre von Internet-Nutzern kritisiert. „Die Unternehmen müssen allen Nutzern Einblick gewähren, welche personenbezogene Daten gespeichert sind und was damit geschieht“, so die Ministerin. Aigner warnte zudem davor, dass Unternehmen wie Google und Facebook ganze Persönlichkeitsprofile von Kunden erstellen könnten. Für Verbraucher beinhalte dies viele Risiken, etwa Schwierigkeiten bei der Jobsuche. Laut Aigner könne dem durch eine Weiterentwicklung des Bundesdatenschutzgesetzes Grenzen gesetzt werden. Die Google-Anwendung „Street View“ hatte zuletzt durch angebliche Verletzungen der Privatsphäre für erhebliche Diskussionen in Deutschland gesorgt.

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