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24.09.2010

Ahmadinedschad provoziert mit Rede bei UN-Vollversammlung

New York – Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat am Donnerstag mit seiner Rede vor der UN-Vollversammlung für einen Skandal gesorgt. Bei der Generaldebatte in New York gab er Verschwörungstheorien wieder, nach denen die Regierung der USA die Anschläge am 11. September 2001 selbst inszeniert habe, um ihre Wirtschaft zu stärken und „ihren Griff auf den Nahen Osten ebenso zu retten wie das zionistische Regime“. Die Mehrheit der Bevölkerung Amerikas und auch in anderen Ländern sei der selben Meinung, sagte Ahmadinedschad.

Während seiner Rede verließen alle US-amerikanischen und europäischen Delegierten den Saal. US-Präsident Barack Obama verurteilte die Äußerungen des iranischen Präsidenten als „empörend und widerwärtig“. Erst kurz zuvor hatte Obama Ahmadinedschad gegenüber betont, die Tür zu einer diplomatischen Lösung des Atomkonflikts stehe weiterhin offen. Auch Bundesaußenminister Guido Westerwelle kritisierte die Rede des iranischen Präsidenten scharf.

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