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Clemens Fuest 2012 ZEW

© Institut der deutschen Wirtschaft Köln / CC BY 2.0

21.02.2017

Agenda 2010 Wirtschaftsweisen-Chef warnt SPD vor Aufweichung

Diese Reformen zu schleifen, wäre „kein verantwortungsvolles Handeln“.

Düsseldorf – Deutsche Top-Ökonomen haben die SPD davor gewarnt, die Reformagenda 2010 aufzuweichen. „Die Politik sollte sich auch im Wahlkampfmodus erst einmal fragen, welche Grundpfeiler in den vergangenen Jahren die Stabilität des deutschen Arbeitsmarkts getragen haben“, sagte der Chef der Wirtschaftsweisen, Christoph Schmidt, der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Dienstagausgabe).

„Ein wesentlicher Bestandteil waren die Reformen der Agenda 2010, die den beeindruckenden Abbau der Arbeitslosigkeit und gleichzeitigen Aufbau der Beschäftigung seit 2005 mitgetragen haben“, sagte Schmidt. Diese Reformen zu schleifen, wäre „kein verantwortungsvolles Handeln“, sagte der Vorsitzende des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (SVR).

„Bei undifferenzierter Rückabwicklung der Agenda drohen Gefahren für den Arbeitsmarkt und für das Wirtschaftswachstum in Deutschland“, sagte auch Ifo-Instituts-Präsident Clemens Fuest (Foto) der Zeitung.

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