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30.12.2009

Afghanistan Hunderte protestieren nach Berichten über zivile Tote durch NATO-Einsatz

Kabul – Nach den Berichten über angebliche zivile Todesopfer durch einen NATO-Einsatz in der Provinz Kunar haben heute hunderte Afghanen in der Stadt Jalalabad gegen die internationalen Truppen protestiert. Medienberichten zufolge riefen die Demonstranten „Tod für Obama“ und verbrannten eine Puppe des US-Präsidenten. Die afghanische Regierung untersucht derzeit die Berichte, nach denen am vergangenen Sonntag im Distrikt Narang zehn Zivilisten durch internationale Truppen getötet wurden. Weder die NATO noch das US-Militär haben bislang die Berichte bestätigt. Ein NATO-Sprecher kündigte eine eigene Untersuchung des Vorfalls an.

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