Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Politik - newsburger.de

Afghanistan-Einsatz zur Chefsache machen

© dapd

13.03.2012

Bundeswehrverband Afghanistan-Einsatz zur Chefsache machen

Befürchtungen vor großen Unruhen.

Passau – Der Vorsitzende des Bundeswehrverbandes, Oberst Ulrich Kirsch, hat den Blitzbesuch der Bundeskanzlerin in Afghanistan als „wichtiges Signal für die Truppe, aber auch für die deutsche Öffentlichkeit“ begrüßt. „Allerdings wäre es wünschenswert, wenn die Kanzlerin den Einsatz in Afghanistan auch in der Heimat zur Chefsache machen würde“, sagte Kirsch der „Passauer Neuen Presse“ (Dienstagausgabe). Kirsch fordert schon seit langem, dass das Kabinett sich mehr mit dem Einsatz in Afghanistan beschäftigt, „denn die Verantwortung liegt nicht nur beim Bundesverteidigungsminister und beim Außenminister, sondern bei der ganzen Bundesregierung“.

Kirsch befürchtet, dass die Erschießung von Zivilisten durch einen US-Soldaten zu größeren Unruhen in Afghanistan führen könne. „Aus diesem Grunde sind auch die deutschen Einsatzkräfte gefährdet.“

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dapd / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/afghanistan-einsatz-zur-chefsache-machen-45473.html

Weitere Nachrichten

Regenbogen-Fahne

© über dts Nachrichtenagentur

Homo-Ehe Merkel will Fraktionszwang für Entscheidung aufheben

Bundeskanzlerin Angela Merkel will für eine künftige Entscheidung über die sogenannte "Homo-Ehe" im Bundestag einen Fraktionszwang aufheben. Wie die ...

Wohlhabende Senioren

© über dts Nachrichtenagentur

Studie für SPD-Ministerium Vermögensteuer schadet der Wirtschaft

Im Falle einer Wiedereinführung der Vermögensteuer würde die deutsche Wirtschaft stark schrumpfen und die Arbeitslosigkeit steigen. So eine Untersuchung im ...

Angela Merkel und Sigmar Gabriel

© über dts Nachrichtenagentur

INSA-Umfrage SPD und Union legen beide zu

Sowohl Union als auch SPD legen in der sogenannten "Sonntagsfrage" des Instituts INSA in dieser Woche zu. Im aktuellen Meinungstrend, den das Institut jede ...

Weitere Schlagzeilen