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Frauke Petry

© Tom Dräscher / CC BY-SA 3.0

25.11.2014

AfD-Politikerin Petry Lucke „unangefochtene Nummer eins“

„Ich trete nicht gegen Bernd Lucke an.“

Berlin – Im Machtkampf um die zukünftige Parteiführung der eurokritischen Alternative für Deutschland (AfD) hat die Co-Vorsitzende Frauke Petry ihren Mitvorsitzenden Bernd Lucke als „die unangefochtene Nummer eins“ bezeichnet.

„Ich trete nicht gegen Bernd Lucke an, wenn es zukünftig nur einen Vorsitzenden geben soll. Er ist die unangefochtene Nummer eins an der Spitze der Partei. Er ist das Gesicht der AfD“, sagte Petry, die auch AfD-Fraktionsvorsitzende im Landtag von Sachsen ist, im Gespräch mit der „Leipziger Volkszeitung“ (Mittwochausgabe).

Sie selbst sei in der nächsten Führung „gerne wieder mit dabei, wenn es zwei oder drei Sprecher an der Spitze geben soll“. Petry verwies darauf, dass über die neue Führungsstruktur der AfD der Satzungs-Parteitag Ende Januar zu entscheiden habe.

„Ich wünsche mir sehr, dass ich weiterhin so gut mit Bernd Lucke im Vorstand zusammenarbeiten kann wie in den letzten Monaten. Ich hoffe, dass er seine momentane Belastungs- und Erschöpfungssituation überwindet.“

Personenkult ist für Petry in einer demokratischen Gesellschaft „ein Stück weit normal, aber er ist einer konstruktiven Arbeit in einer Partei nicht förderlich“.

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