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02.07.2015

AfD Lucke warnt vor Euro-Verbleib Griechenlands

Die Folgen eines Grexit seien überschaubar.

Berlin – Der AfD-Sprecher und EU-Abgeordnete Bernd Lucke hat vor einem Verbleib Griechenlands in der Eurozone gewarnt. Die Folgen eines Grexit seien überschaubar, so der Euro-Kritiker.

„Die Ansteckungsgefahr ist von Merkel immer übertrieben worden. Die tatsächliche Ansteckungsgefahr besteht in Wirklichkeit darin, dass das Beispiel Griechenland bei einem Verbleib im Euro immer mehr Schule macht und auch andere Mitgliedstaaten, die in Schwierigkeiten sind, darauf bestehen, sich ohne Reformauflagen immer weiter verschulden zu dürfen“, erklärte Lucke am Donnerstag.

Gleiches gelte auch für die Rolle, die die Europäische Zentralbank (EZB) in der Griechenland-Krise gespielt habe. „Damit, wie sie Griechenland viel zu lange und ohne Mandat hierfür die Selbstbedienung aus der gemeinschaftlichen Notenpresse ermöglicht hat, könnte sie ebenfalls einer wachsenden Zahl weiterer Euro-Staaten falsche Anreize bieten“, so Lucke, der zugleich „einen Schlussstrich unter dieses unrühmliche Kapitel neuerer europäischer Geschichte“ forderte.

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