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Frauke Petry

© Rainer Jensen / Archiv über dpa

26.09.2014

AfD-Landeschefin Partei hat nur wenige „Problemfälle“

Die Zahl der Parteimitglieder mit extremen politischen Ansichten ist überschaubar.

Berlin – Die Zahl der Parteimitglieder mit extremen politischen Ansichten ist in der Alternative für Deutschland (AfD) nach Aussage ihrer sächsischen Landeschefin Frauke Petry überschaubar. Pro Landesverband habe es in Sachsen, Thüringen und Brandenburg jeweils etwa drei „politische Problemfälle“ gegeben, sagte Petry, die auch dem Führungstrio der Partei auf Bundesebene angehört, der Nachrichtenagentur dpa. Diese Mitglieder seien in der Regel freiwillig wieder ausgetreten.

Deutlich größer als die Zahl der AfD-ler mit zweifelhaftem politischen Hintergrund sei die Zahl der Mitglieder, die inzwischen wieder ausgetreten seien, weil sie mit dem Eintritt in die Partei Karrierewünsche verbunden hätten, die sich dann nicht realisiert hätten.

Die AfD hatte bei den Wahlen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg in drei Landtage geschafft. In Brandenburg gibt es Streit um einen Abgeordneten, der als Nachrücker in den Landtag kommen soll. Die Grünen wollen ihn wegen des Verdachts der Volksverhetzung anzeigen, weil er antisemitische Verschwörungstheorien im Internet verbreitet haben soll. AfD-Landes- und Fraktionschef Alexander Gauland sagte dazu dem „Tagesspiegel“: „In meine Fraktion kommt er nicht.“

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