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Bernd Lucke
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AfD-Chef Lucke Schwierigkeiten beim Aufbau der Partei unterschätzt

„Leider zieht eine neue Partei auch schwierige Personen an.“

Berlin – AfD-Chef Bernd Lucke hat „Schwierigkeiten beim Aufbau der Partei“ eingeräumt. Er habe insbesondere die menschlichen Konflikte unterschätzt, sagte er dem Magazin Cicero (Januarausgabe). „Leider zieht eine neue Partei auch schwierige Personen an, chronische Nörgler oder Menschen, die bizarren Verschwörungstheorien anhängen.“

Lucke verteidigte seinen Anspruch auf den alleinigen Vorsitz. Eine „offene Diskussionskultur“ sei wichtig, sagte er. Doch die Partei dürfe sich „nicht durch Meinungsverschiedenheiten einer Mehrfachspitze lähmen“. Deshalb solle es in der AfD nur einen geben, der an der Spitze steht, „so wie jede Fußballmannschaft nur einen Trainer hat und jedes Schiff nur einen Kapitän“.

Er müsse sich „persönlich in viele Prozesse einschalten, weil wir einfach noch viele Fehler machen und es sonst sehr schief laufen kann“.

Derzeit hat die AfD drei Chefs. Neben Lucke sind Frauke Petry und Konrad Adam gleichberechtigte Parteisprecher. Lucke will im kommenden Jahr alleiniger Parteivorsitzender werden. Er fordert eine Satzungsänderung, über die auf einem Parteitag am 31. Januar und 1. Februar 2015 in Bremen entschieden werden soll. Über diese Frage gibt es in der AfD Streit.

Der Landeschef der AfD-Brandenburg, Alexander Gauland, sagte in Cicero: „Ich bezweifele, dass Lucke noch das gesamte Spektrum der Partei repräsentieren kann“. Allerdings räumt Gauland ein, dass Lucke für die Partei unverzichtbar ist: „Für eine bestimmte Zeit wird die AfD ohne Lucke nicht leben können“, sagte er.

Co-Parteichef Konrad Adam forderte, Lucke müsse anerkennen, dass es in der AfD neben ihm andere gebe, die etwas von Politik verstehen.

18.12.2014 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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