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Alternative für Deutschland AfD

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09.01.2015

AfD Adam kritisiert Bündnis gegen Pegida

„Die meisten Pegida-Demonstranten werden missverstanden.“

Berlin – Der Vorsitzende der Alternative für Deutschland (AfD), Konrad Adam, hat Kirchen und Gewerkschaften, die sich gegen Pegida engagieren, scharf kritisiert.

„Ich selbst bin Protestant und ich sehe mit Sorge, dass den Gewerkschaften und den Kirchen die Mitglieder weglaufen, genauso wie den Alt-Parteien“, sagte Adam im Gespräch mit dem Nachrichtenmagazin „Focus“.

„Alle diese Institutionen wären gut beraten, nicht nur mit dem Finger auf andere zu zeigen, sondern sich zu fragen, ob und was sie selbst zum Auseinanderfallen der Gesellschaft in oben und unten beigetragen haben könnten.“

Für die Ziele der Pegida-Demonstranten äußerte Adam Verständnis. „Die meisten Pegida-Demonstranten werden missverstanden“, sagte er. „Kritik an ungeordneter Zuwanderung und am hinterwäldlerischen Islam sind zwei Motive unter vielen“, so der AfD-Politiker. „Was die Menschen auf die Straße treibt, ist die berechtigte Angst davor, dass diese Gesellschaft auseinander fällt.“

Adam plädierte dafür, die AfD weiter für Pegida-Sympathisanten zu öffnen. „Wir haben die Pflicht, den Menschen – wie Martin Luther gesagt hat – aufs Maul zu schauen. Das, was wir an berechtigten Ängsten und Forderungen heraushören, müssen wir in gute Politik übersetzen“, sagte der frühere Journalist.

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