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22.12.2009

Äthiopien Fünf Menschen wegen angeblicher Attentatspläne zum Tode verurteilt

Addis Abeba – Ein Gericht in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba hat heute fünf Personen zum Tode verurteilt, 33 weitere erhielten lebenslange Haftstrafen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wurden die 38 Männer aufgrund eines geplanten Attentats auf Regierungsangestellte angeklagt. 27 der 38 Angeklagten sollen Mitglieder der Oppositionsgruppe „Ginbot 7“ sein. Der Mitbegründer der Gruppe Berhanu Nega und der Parteichef Melaku Tefera wurden ebenfalls zum Tode verurteilt. Berhanu wurde bereits 2005 festgenommen und wegen Hochverrates verurteilt, kurz nachdem er zum Bürgermeister von Addis Abeba gewählt wurde. 2007 wurde er begnadigt und ging ins Exil in die USA. Bürgerrechtsgruppen äußerten die Vermutung, dass die Regierung die Opposition mundtot machen will, bevor im Juni 2010 das nächste Mal gewählt wird. Die Verteidigung will das Urteil anfechten und in Berufung gehen.

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