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Ebola-Übung

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02.12.2014

Ärzte ohne Grenzen Internationale Ebola-Hilfe zu langsam

„Bislang wurden durch die Hilfe der Bundesregierung kaum Erkrankte behandelt.“

Berlin – Die Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“ hat die internationale Ebola-Hilfe in Westafrika als zu langsam und bruchstückhaft kritisiert. Die Hilfe vor Ort werde überwiegend der lokalen Bevölkerung, den Regierungen der betroffenen Länder und Nichtregierungsorganisationen aufgebürdet, teilte die Organisation am Dienstag mit.

Drei Monate nach dem öffentlichen Appell von „Ärzte ohne Grenzen“ an die internationale Gemeinschaft, Experten und Ausrüstung nach Westafrika zu entsenden, hätten die drei am schwersten betroffenen Länder Liberia, Sierra Leone und Guinea zwar beschränkte internationale Hilfe erhalten: Die unterstützenden Staaten hätten sich aber weitgehend darauf konzentriert, Ebola-Behandlungszentren zu finanzieren und aufzubauen. Qualifiziertes Personal zu finden, hätten sie jedoch den Behörden vor Ort und Nichtregierungsorganisationen überlassen.

„Die internationale Hilfe muss sich nach den Bedürfnissen der Betroffenen richten,– auch die der deutschen Regierung. Bislang wurden durch die Hilfe der Bundesregierung kaum Erkrankte behandelt“, kritisierte Florian Westphal, Geschäftsführer von „Ärzte ohne Grenzen“ in Deutschland.

In Westafrika sind seit dem Ausbruch der Epidemie im März rund 6.000 Menschen an dem Virus gestorben.

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