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Arzt bei einer Operation

© dts Nachrichtenagentur

31.08.2012

Honorarerhöhung Ärzte drohen mit Streiks ab Dienstag

Nur noch gesetzliche Minimalversorgung sichergestellt.

Berlin – Die niedergelassenen Ärzte drohen mit flächendeckenden Streiks ab Dienstag, wenn das Angebot einer Honorarerhöhung von 0,9 Prozent nicht deutlich verbessert wird. Das berichtet die „Bild am Sonntag“.

In einer Erklärung von 14 Ärzteverbänden, die 120.000 der 150.000 niedergelassenen Ärzte in Deutschland repräsentieren, heiße es: „Wir fordern das Bundesgesundheitsministerium auf, diesen Beschluss zu beanstanden. Die Krankenkassen haben bis Montag Zeit nachzubessern, sonst werden die Streikmaßnahmen unmittelbar beginnen.“

Die Ärzte, die eine Erhöhung der Honorare um elf Prozent gefordert hatten, drohen, nur noch die gesetzliche Minimalversorgung sicherzustellen, Patienten mit akuten Erkrankungen an Krankenhäuser zu verweisen und auch Praxen vollständig zu schließen. Dadurch kann es zu erheblichen Wartezeiten bei Ärzten kommen.

So warnt Christian Albring, Präsident des Berufsverbandes der Frauenärzte (BvF) in „Bild am Sonntag“: „Patientinnen, die häufig kontrolliert werden müssen, sollten sich am besten gleich in die stationäre Behandlung begeben, da wir dafür in den kommenden Tagen und Wochen keine Zeit haben werden.“

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