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Arzt bei einer Operation

© dts Nachrichtenagentur

26.08.2012

Honorarkürzungen Ärzte drohen mit Streik

„Streik, sollten die rechtswidrigen Forderungen der Kassen Gehör finden.“

Berlin – In Deutschland droht im September ein flächendeckender Ärztestreik. Das geht laut der „Bild am Sonntag“ aus einer gemeinsamen Erklärung von zehn großen Ärzteverbänden hervor, die rund 120.000 Ärzte mit 60.000 Praxen vertreten.

Hintergrund der Drohung der niedergelassen Ärzte sind die von den Gesetzlichen Krankenkassen geforderten Honorarkürzungen bei den Medizinern in Höhe von rund sieben Prozent.

Burkard Zwerens vom Deutschen Hausärzteverband sagte dem Blatt: „Den Verantwortlichen der Krankenkassen muss klar sein, dass die niedergelassenen Ärzte in Deutschland gemeinsam protestieren werden, sollten die rechtswidrigen Forderungen der Kassen Gehör finden. Und das bedeutet im Klartext, dass viele Praxen in Deutschland geschlossen sein werden – bei Fach- und Hausärzten.“

Die Erklärung unterzeichneten der Berufsverband Deutscher Internisten (BDI), der Berufsverband der Frauenärzte (BvF), der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ), der Deutsche Hausärzteverband, der Berufsverband Deutscher Nervenärzte (BVDN), der Berufsverband Deutscher Neurologen (BDN), der Berufsverband Deutscher Psychiater (BVDP), der Berufsverband der Augenärzte Deutschlands (BVA), der Bundesverband der Pneumologen (BdP) und der Bundesverband Niedergelassener Kardiologen (BNK).

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