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Facebook-Nutzer am Computer

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08.06.2012

Facebook Abstimmung zu Datenschutz-Richtlinien gefloppt

Facebook kann geplanten Änderungen in Kraft setzten.

Berlin – Die Facebook-Abstimmung über neue Regeln für Nutzung und Datenschutz ist mangels Beteiligung gescheitert. Lediglich 342.632 Mitglieder des Sozialen Netzwerks gaben bis zum Ablauf der Wochenfrist am Freitagabend ihre Stimme ab. Für ein bindendes Ergebnis hätten allerdings mindestens 270 Millionen Nutzer wählen müssen, was rund 30 Prozent der aktiven User entspricht. Damit kann Facebook nun die geplanten Änderungen einfach in Kraft setzten.

Wenn es allerdings nach Meinung der Umfrage-Beteiligten geht, sprechen sich 297.883 dagegen aus. Lediglich 44.749 Nutzer stimmten dafür.

Hintergrund für die offizielle Abstimmung waren die rund 7.000 Kommentare zu den angekündigten Änderungen der Datenverwendung. Facebook kündigte indessen jedoch an, das Verfahren zur Beteiligung der Nutzer hinsichtlich der 30-Prozent-Regelung zu erneuern.

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