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Jürgen Trittin

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07.08.2017

Absprachen mit VW Trittin verteidigt Weil gegen Vorwürfe

Dennoch kritisierte Trittin den Inhalt der Regierungserklärung.

Berlin – Der Grünen-Politiker Jürgen Trittin hat den niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil (SPD) gegen Vorwürfe wegen der Bearbeitung einer Regierungserklärung durch den VW-Konzern verteidigt. Er sehe darin keinen Vorgang, „den man kritisieren muss“, sagte Trittin im „Deutschlandfunk“. Die Entscheidung darüber, ob Einwände von Volkswagen übernommen worden seien oder nicht, sei in der Staatskanzlei gefallen.

Dennoch kritisierte Trittin den Inhalt der Regierungserklärung. Zum Beispiel seien dem damaligen VW-Chef Martin Winterkorn „noch mal ausdrücklich Verdienste zugesprochen“ worden, so Trittin. Dies sei aber nicht auf Initiative von Volkswagen geschehen, sondern habe schon ursprünglich in dem Text gestanden.

Unterdessen kritisierte Trittin den überraschenden Fraktionswechsel von Elke Twesten von den Grünen zur CDU im niedersächsischen Landtag. Der Wechsel habe mit „individueller und verletzter Eitelkeit“ zu tun. „Ich finde, individuelle verletzte Eitelkeit hat keinen Platz in der Politik“, sagte der Grünen-Politiker.

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