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800-Millionen-Zahlung an Kirch-Erben verweigert

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24.02.2012

Deutsche Bank 800-Millionen-Zahlung an Kirch-Erben verweigert

Die Zustimmung zu einer Zahlung in dieser Höhe ist „so gut wie ausgeschlossen“.

München – Der geplante Vergleich zwischen der Deutschen Bank und den Erben des Münchner Medienunternehmers Leo Kirch in Höhe von etwa 800 Millionen Euro droht einem Medienbericht zufolge zu scheitern. Die Zustimmung der Deutschen Bank zu einer Zahlung in dieser Höhe sei „so gut wie ausgeschlossen“, berichtete die „Süddeutsche Zeitung“ (Wochenendausgabe) am Freitagabend vorab unter Berufung auf Finanzkreise. Innerhalb des Instituts gebe es inzwischen viele Bedenken gegen einen derartigen Schadenersatz, den Vorstandssprecher Josef Ackermann vor knapp zwei Wochen mit Leo Kirchs Witwe Ruth ausgehandelt hatte. Seither prüft die Bank dieses Ergebnis, nun zeichnet sich demnach eine Ablehnung ab.

Kirch hatte das Geldhaus auf Schadenersatz verklagt, weil er eine Äußerung des damaligen Bank-Vorstandschefs Rolf Breuer im Februar 2002 als Ursache des Zusammenbruchs seines Medienimperiums sah.

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