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Bundesagentur für Arbeit

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24.08.2013

Bericht 380.000 Arbeitslose zum Psycho-Test geschickt

Anteil der Arbeitslosengeld I-Empfänger nehme deutlich zu.

Berlin – Arbeitsagenturen und Jobcenter schicken Arbeitslose und Hartz IV-Empfänger immer häufiger zum Psycho-Test. Nach einem Bericht der „Bild-Zeitung“ (Samstagausgabe) mussten sich zwischen 2009 und 2012 insgesamt 378.600 Arbeitslose und Hartz-Bezieher zur Begutachtung beim psychologischen Dienst der Bundesagentur für Arbeit (BA) melden.

Wie die „Bild-Zeitung“ unter Berufung auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken im Bundestag weiter berichtet, waren davon allein im vergangenen Jahr 95.000 Personen betroffen.

Dabei nehme vor allem der Anteil der Arbeitslosengeld I-Empfänger deutlich zu. Er sei von 26.100 im Jahr 2009 auf 39.800 im vergangenen Jahr gestiegen. Das entspreche einem Zuwachs um 52,5 Prozent.

Die BA-Psychologen sollen testen, ob Arbeitslose in der Lage sind den gewünschten Job zu bewältigen und wo ihre Fähigkeiten liegen.

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